Mein Restaurant Ise Gani in Niamey, Niger

Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde ich von meinem Freund Boubakar Bagnou, den ich beim Thé Dansant in einer Disco im Faubourg-Quartier von Paris kennenlernte, angegangen, Teilhaber eines Restaurants in seiner Heimat Niger zu werden. Die Idee reizte mich, ich zeichnete einige Anteilscheine und war mächtig stolz, in Afrika plötzlich Mitinhaber eines Etablissements zu sein, das erst noch zu den angesagtesten Tanz-Schuppen in der Hauptstadt Niamey gehörte. Am Ufer des Nigers gelegen und mit ausgezeichneter Küche (der Chef-Koch kamen aus Bourkina Faso), sollte das Ausgeh-Restaurant Ise Gani (bad boy) zur Formule werden für eine ganze Kette von Lokalen längs des Weges über Dosso in Richtung Zinder. Für jeden Bruder Boubakars ein Restaurant (er hat ungefähr 20 Brüder). Ich weiss gar nicht, wie weit sich die Idee dann realisieren liess, denn ich verprasste meine Anteilscheine mit Besuchen vor Ort und ging damit bald einmal meines Status eines Mitinhabers verlustig…

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